Blockhaus’s Blog
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Blockhaus – erste Schritte
Es gibt die unterschiedlichsten Gründe weswegen sich Bauherren für ein Holzhaus entscheiden. Ein sehr ideologischer und ökologischer Grund ist, dass Holz, im Gegensatz zu vielen anderen Rohstoffen, wieder nach wächst. Ein anderer Grund ist, dass Allergiker in Holzhäusern oft weniger Probleme haben.
Früher baute man Holzhäuser grundsätzlich als Blockhaus bzw. Fachwerkhaus. Heutzutage baut man im Holzrahmen-, Holztafel- Holzskelett- oder Massivholzbau. Es gibt mittlerweile auch Gartenhäuser aus Holz, die ganzjährig bewohnbar sind und somit eine echt Form der Geldanlage darstellen.
Die Bauteile werden normalerweise Fertigbau Firmen, Zimmereien oder Holzbetrieben vorgefertigt und direkt angeliefert. Meist sind es sogar schon fertige Module, die auf der Baustelle eintreffen. Die Montage erfolgt unmittelbar vor Ort und die vorgefertigten Bauteile sind im Regelfall optimal aufeinander abgestimmt, so dass das Blockhaus im Baukastenprinzip errichtet werden kann. Der Rohbau steht auf die Art und Weise innerhalb weniger Tage. Allerdings ist es grundsätzlich der Innenausbau, der sehr zeit- und arbeitsintensiv ist. Baut man an das Holzhaus evtl. auch noch eine Terrasse aus hölzernen Terrassendielen oder einen Carport an, kann auch der Außenausbau etwas länger dauern.
Aus baurechtlicher Sicht gibt es in der Regel die Beschränkung nur Gebäude mit bis zu drei Vollgeschossen zu erreichten. Außerdem gilt es bei dem Genehmigungsverfahren für den Neubau, die unterschiedlichen Voraussetzungen, insbesondere für den Schall- und Brandschutz zu beachten. Auskunft hierzu erhalten Sie bei den entsprechenden Behörden.
Obwohl das Haus als Holz ist, wird die Bodenplatte bzw. das Fundament grundsätzlich aus z.B. Beton erstellt. Hierbei sollten jedoch eventuelle Kellerräume berücksichtigt werden. Auch diese werden auf konventionell Art und Weise erbaut. Angenehm an der Holzbauweise ist auch der Umstand, dass man weniger Dämmung benötigt und durch das allgegenwärtige Holz ein einmaliges Wohnklima vorfindet.
Blockhaus aus Fichte
Für den Bau eines Blockhauses kann man verschiedene Holzarten nutzen. Alle haben Vor- und Nachteile und vor allem einen unterschiedlichen Preis.
In den folgenden Tagen werde ich die unterschiedlichen Holzarten für den Blockhaus Bau vorstellen und die Vor- und Nachteile erarbeiten. Beginnen wir heute mit der heimischen Holzart Fichte.
Blockhaus aus Fichte
Die Fichte ist ein in Europa weit verbreiteter Baum. Besonders empfehlenswert ist die nordische Fichte, denn die wächst langsamer und ist dadurch wesentlich widerstandsfähiger, denn die Holzstruktur ist deutlich dichter. Trotz allem, sollte man bei Verwendung dieser Holzart auch über einen besonderen Holzschutz nachdenken. Für den Blockhaus-Bau ist dies nicht von Nachteil.
Daneben ist die Fichte als Holzart ein ziemlicher Alleskönner. Nicht sonderlich schwer und trotzdem fest und elastisch genug für eine einfache Verarbeitung.
Außerdem ist die Maserung mit einem gelblich-weißen Ton einheitlich, so dass das Blockhaus eine schöne Außenfassade bekommt.
Zudem ist die Fichte ein vergleichsweise preiswertes Holz was häufig eingesetzt wird z.B. für Dachkonstruktionen.
Fichte wird auch für viele gängige Gartenhäuser genutzt.
Welches Gartenhaus passt zu mir?
Wer seinen Garten mit einem Gartenhaus verschönern möchte, sollte sich vorher sehr gut überlegen, welchen Zweck das Gartenhaus später erfüllen soll.
Der spätere Nutzungszweck bestimmt unter anderem die Größe und die Wandstärke des Gartenhauses. Die Größe ist entscheidend dafür, ob eine Baugenehmigung benötigt wird oder nicht. Dies wird in jedem Bundesland, ja sogar in jeder Kommune anders gehandhabt. Daher fragt man am besten vor dem Kauf bei dem zuständigen Bauamt nach, welche Bestimmungen man zu befolgen hat.
Die Wandstärke, wie bereits angesprochen, ist ebenfalls ein enorm wichtiges Entscheidungskriterium für all jene, die ein Gartenhaus kaufen möchten.
Wer lediglich seine Gartengeräte und –möbel sicher verwahren möchte, ist mit einer Wandstärke von 19mm gut beraten. Wenn man sich für eine Variante mit kleinem Vordach entscheidet, ist ein schattiger Platz im Sommer sicher, was wiederum den Komfort erhöht und zudem die Unterstellmöglichkeiten verbessert.
Wenn man das Gartenhaus sowohl als Gerätehaus, als auch kleine Finka nutzen möchte und dennoch eine preiswerte Variante sucht, sollte man Gartenhäuser mit 28mm Wandstärke in Betracht ziehen. Ab einer Wandstärke von mindestens 28mm kann man auch seine Kübelpflanzen in diesen Gartenhäusern überwintern lassen.
Bei Gartenhäusern mit Wandstärken von 40 bzw. 44mm schafft man sich das größte Nutzungsspektrum an. Hier kann man sowohl Gartengeräte und –möbel lagern, Kübelpflanzen überwintern lassen und die eine oder andere Nacht im eigenen Gartenhaus verbringen.
Bevor man also ein Gartenhaus kauft, sollte man sich ganz klar überlegen wofür man es nutzen will und alle Eventualitäten bedenken. Nachträglich die Wände zu isolieren kann teurer werden, als direkt ein Gartenhaus mit entsprechend dicker Wandstärke zu kaufen.