Wer seinen Garten mit einem Gartenhaus verschönern möchte, sollte sich vorher sehr gut überlegen, welchen Zweck das Gartenhaus später erfüllen soll.
Der spätere Nutzungszweck bestimmt unter anderem die Größe und die Wandstärke des Gartenhauses. Die Größe ist entscheidend dafür, ob eine Baugenehmigung benötigt wird oder nicht. Dies wird in jedem Bundesland, ja sogar in jeder Kommune anders gehandhabt. Daher fragt man am besten vor dem Kauf bei dem zuständigen Bauamt nach, welche Bestimmungen man zu befolgen hat.
Die Wandstärke, wie bereits angesprochen, ist ebenfalls ein enorm wichtiges Entscheidungskriterium für all jene, die ein Gartenhaus kaufen möchten.
Wer lediglich seine Gartengeräte und –möbel sicher verwahren möchte, ist mit einer Wandstärke von 19mm gut beraten. Wenn man sich für eine Variante mit kleinem Vordach entscheidet, ist ein schattiger Platz im Sommer sicher, was wiederum den Komfort erhöht und zudem die Unterstellmöglichkeiten verbessert.
Wenn man das Gartenhaus sowohl als Gerätehaus, als auch kleine Finka nutzen möchte und dennoch eine preiswerte Variante sucht, sollte man Gartenhäuser mit 28mm Wandstärke in Betracht ziehen. Ab einer Wandstärke von mindestens 28mm kann man auch seine Kübelpflanzen in diesen Gartenhäusern überwintern lassen.
Bei Gartenhäusern mit Wandstärken von 40 bzw. 44mm schafft man sich das größte Nutzungsspektrum an. Hier kann man sowohl Gartengeräte und –möbel lagern, Kübelpflanzen überwintern lassen und die eine oder andere Nacht im eigenen Gartenhaus verbringen.
Bevor man also ein Gartenhaus kauft, sollte man sich ganz klar überlegen wofür man es nutzen will und alle Eventualitäten bedenken. Nachträglich die Wände zu isolieren kann teurer werden, als direkt ein Gartenhaus mit entsprechend dicker Wandstärke zu kaufen.
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