Der Heimwerker unterscheidet in erster Linie zwischen zwei Arten von Dacheindeckungen, die wiederum von der jeweiligen Dachart abhängig sind. Bei Gartenhäusern handelt es sich hierbei einerseits um das Flachdach und andererseits um das Satteldach.
Das Flachdach ist, wie der Name schon sagt, eben – wohingegen das Satteldach auf zwei Seiten des Gartenhausdaches eine Neigung aufweist. Beide Dacharten sind für Gartenhäuser üblich und praktikabel.
Ein Gartenhaus mit einem Flachdach einzudecken, stellt die einfachere Variante der Dacheindeckung dar. Allerdings gilt es zu beachten, dass ein Flachdach auf jeden Fall einen leichten Neigungsgrad aufweisen sollte – ähnlich wie bei einem Carport – damit das Regenwasser ungehindert abfließen kann. Selbst Terrassen mit hölzernen Terrassendielen besitzen eine leichte Neigung, um das Abfließen des Wassers zu gewährleisten. Stehendes Wasser ist nämlich auf lange Sicht immer schädlich und sollte unbedingt vermieden werden.
Das Herunter laufen des Wassers sollte auch verhindert werden. Hierfür gibt es Regenrinnen, die verhindern, dass das Wasser direkt an den Wänden des Gartenhauses herunter läuft, eindringt und Schaden verursacht.
Als erstes muss vor dem eigentlichen Decken des Daches die Montage der Dachunterkonstruktion mit Holzbalken erfolgen. Im Anschluss darauf werden auf diese Balken Holzplatten oder Verbundstoffplatten angebracht – wahlweise mit Nägeln oder Schrauben. Danach erfolgt die Versiegelung. Diese erfolgt bei einem Flachdach üblicherweise mit Dachpappe. Satteldächer hingegen werden im Regelfall mit Dachpfannen oder -ziegeln eingedeckt.
Generell lässt sich sagen, dass sich das Eindecken eines Satteldaches schwieriger gestaltet und gegebenenfalls von einem Fachmann durchgeführt werden.
Prinzipiell wird das Satteldach von unten nach oben eingedeckt. Man beginnt hierbei am Rand des Daches mit dem Anbringen der Dachpfannen bzw. –ziegel und arbeitet sich nach und nach zum First des Daches hinauf. Die Dachziegel oder -pfannen müssen dabei exakt übereinandergelegt werden, damit das später abfließende Regenwasser keinesfalls in die Dachunterkonstruktion eindringen kann.