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Blockhaus Bauen – Holzarten: Fichte

Für den Bau eines Blockhauses kann man verschiedene Holzarten nutzen. Alle haben Vor- und Nachteile und vor allem einen unterschiedlichen Preis. In den folgenden Tagen werde ich die unterschiedlichen Holzarten für den Blockhaus Bau vorstellen und die Vor- und Nachteile erarbeiten. Beginnen wir heute mit der heimischen Holzart Fichte.

Blockhaus aus Fichte

Die Fichte ist ein in Europa weit verbreiteter Baum. Besonders empfehlenswert ist die nordische Fichte, denn die wächst langsamer und ist dadurch wesentlich widerstandsfähiger, denn die Holzstruktur ist deutlich dichter. Trotz allem, sollte man bei Verwendung dieser Holzart auch über einen besonderen Holzschutz nachdenken. Für den Blockhaus-Bau ist dies nicht von Nachteil. Daneben ist die Fichte als Holzart ein ziemlicher Alleskönner.

Nicht sonderlich schwer und trotzdem fest und elastisch genug für eine einfache Verarbeitung. Außerdem ist die Maserung mit einem gelblich-weißen Ton einheitlich, so dass das Blockhaus eine schöne Außenfassade bekommt.

Zudem ist die Fichte ein vergleichsweise preiswertes Holz was häufig eingesetzt wird z.B. für Dachkonstruktionen.

Hier gibt es interessante Angebote für ein Blockhaus aus nordischer Fichte.

Blockhaus-Bau

Beim Bau des Blockhauses sind verschiedene Techniken in der Vorbereitung der Stämme zu unterscheiden. Die Schichtung der Stämme, Aufsattelung der Sparren und die Einbindung der Innenwände des Blockhauses sind für das Gelingen des Blockhausaufbaus entscheidend.

Die Blockhäuser können aus verschiedenen Materialien und Fertigungsprinzipien bestehen: So z.b. als Naturstammbauweise aus unbehauenen Stämmen. Eine weitere Möglichkeit ist die nur auf die Wandstärke beidseitig gesägten oder mittels eines breiten Zimmermannsbeils gehauenen Balkenformierung. Der moderne Blockbau ist die dritte Variante, bei der vollständig profilgefräste Stämme mit entsprechenden Standardmaßen in einem Baukastenprinzip aufeinander gestapelt werden.

Durch große Holzdübel werden die Balken in regelmäßigen Abständen gesichert. Die behauenen und gesägten Blockbohlen werden am oberen und unteren Bereich teils mit einer Rundung von Zapfen zu Zapfen versehen, die dann auch das Dichtungsmaterial aufnimmt.

Für Häuser aus industriell geformten Balken lassen sich brandschutztaugliche passgerechte Profile erzeugen, die eine Dübelung unnötig machen und auch schützende Dichtbänder aufnehmen. So lassen sich die thermischen Qualitäten von Vollholz auf zeitgenössischem Isolierungsstand nutzen.

Teilweise kann man auf die Anpassung der Stammlagen verzichten und mit größeren Mengen synthetischer Dichtmasse, dem sogenannten Chinker (für „Fuge“), die Lücken zwischen den Sparren ausfüllen.

Ein weitere Möglichkeit ist der Parallelanriss. Bei diesem Verfahren wird die Kontur des unteren Stammes auf den oberen Stamm übertragen. Mit Hilfe des Risses wird der darüber liegende Stamm ausgearbeitet. Man benutzt hierzu einen speziellen Zirkel, der idealerweise mit einer Wasserwaage die senkrechte Führung beim Anreißen gewährleistet. Der Zirkel unterstützt zudem die Ausarbeitung der Ecken, falls man nicht standardisierte Stämme nutzt, die durch eine Schablone passend zugeschnitten werden können.

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